Romeo und Julia sind Tony und Maria sind Chris und Juliana!

Wenn Romeo und Julia in den Fifties in der New Yorker Bronx gelebt hätten, hießen sie Tony und Maria. Tatsächlich ist es Shakespeares berühmteste Liebesgeschichte, die dem unangefochtenen Star unter den Musical-Klassikern, der West Side Story, zugrunde liegt.

In der Weil der Städter Musical-Produktion MusicAll-Time sind es Chris und Juliana, die in die Rollen der Protagonisten schlüpfen. Regisseur Johannes Schmid inszenierte zusammen mit Fotografin Andrea Weil (BILDERDIELEBEN, Calw) die Handlung als Foto-Love-Story an Weil-der-Städter Original-Schauplätzen.

Ulrike Laude befragte die beiden Hauptdarsteller:

Ulrike: Juliana und Chris, wie seid ihr an eure Rollen gekommen?

Chris: Ich bin über Facebook darauf aufmerksam geworden und so habe ich mich beworben.

Juliana: Ich singe selbst bei dem Chorprojekt mit und wurde letztendlich für die Rolle ausgesucht!

Ulrike: Wie seid ihr mit euren Rollen klar gekommen?

Juliana: Es war ganz komisch, denn ich hatte ja bisher noch keine Erfahrung darin. Es hat etwas gedauert, bis ich mich richtig in die Rolle hinein versetzen konnte.

Chris: Mit ging es auch so. Es war am Anfang eine komische Situation. Ich wusste erst nicht, wie ich gucken sollte, konnte mich selbst nicht einschätzen...

Ulrike: Als Zuschauerin fand ich das Shooting spannend. War es anstrengend für euch, den ganzen Tag dabei zu sein?

Juliana: Es ist anstrengender, wenn man nichts macht, als wenn man beschäftigt ist.

Chris: Das stimmt, wenn man gerade nichts zu tun hat, kommt es einem länger vor!

Ulrike: Johannes ist gerade raus gegangen, wir können offen reden – wie war er so als Regisseur?

Beide: Voll nett und lässig!

Juliana: Er setzt viel voraus und ich hätte mir manchmal mehr Anweisungen gewünscht, aber ich glaube, er war mit uns zufrieden.

Ulrike: Eine letzte Frage: Wie war für euch die Kuss-Szene?

Juliana und Chris: lachen

Juliana: Ich hab den Chris ja heute zum ersten Mal gesehen und war schon etwas peinlich berührt. So ein Kuss ist ja ein intimer Moment.

Chris: Wenn man die Person nicht kennt ist es schon komisch. Normalerweise macht man das halt nicht.

Erika: (Regie-Assistenz): Wir haben euch da auch voll nei geschmissen – meine Hochachtung, dass ihr das so gut gemeistert habt!

Ulrike: Vielen Dank für das interessante Gespräch!